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16.01.2012 18:57

Neue Termine

Die Termine für das Jahr 2012 wurden eingetragen.

30.09.2011 21:21

Neuer Artikel online

Gerade habe ich einen neuen Artikel online gestellt. Wenn sich jemand für unseren Sieg in Grimma interessiert, nur zu: Lesen ausdrücklich erwünscht!

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18.09.2011 19:09

1. Platz beim Internationalen Musikantentreffen

Wir sind zurück vom internationalen Musikantentreffen in Grimma. Es war ein wunderschönes Wochenende.

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Zufallsbild

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Das Jugendblasorchester Tröbnitz e.V. - Geschichten von Menschen und Musik

Die Tage werden kürzer, das Laub färbt sich allmählich und die Musiker des Jugendblasorchester Tröbnitz überkommt mehr und mehr die Lust, den Walzer „Herbstbilder“ zu spielen. Wie jeder weiß, ist Schunkeln mit Bewegung und Spaß verbunden. Und von beidem kann der Verein ausführlich berichten.

Bewegung ist innerhalb des Vereins bereits anhand der Zunahme an Mitgliedern festzustellen. Stolz berichtete die Vereinsvorsitzende Ingrid Staps bei der Jahreshauptversammlung im Frühjahr 2011,  dass der Verein nun 132 Mitglieder besitzt. Darunter befinden sich 70 Aktive, 31 Fördernde sowie 1 Ehrenmitglied.

Der große Erfolg, wie die gigantische Zahl an 70 aktiven Mitgliedern zustande kommt, ist nicht zuletzt auch dem Engagement von Kerstin Harnisch zuzuschreiben. Mit Herzblut, gleichzeitig Titel einer Polka, hat sie sich den beiden Rhythmikgruppen verschrieben, die in Zusammenarbeit von JBO Tröbnitz und KiTa „Wirbelwind“ den Kindergartenkindern die Musik näher bringt. Auf spielerische Weise können die Kinder mit Orff-Instrumenten die Klangwelt entdecken. Auch für kleine Musikgeschichten werden die vielen Instrumente, die mit Unterstützung des JBO Tröbnitz angeschafft wurden, genutzt.

Neben dieser positiven Entwicklung ist im Bereich der Nachwuchsausbildung im Moment  leider ein kleiner Mangel festzustellen. Im Augenblick wird der gesamte Tröbnitzer Nachwuchs, der bislang bei den Ten2Teenies mitgespielt hat, in das große Orchester übernommen. Somit wird es vorerst keine Nachwuchsproben in Tröbnitz mehr geben.

Um diesen Manko zu begegnen, wird es eine Kooperation zwischen der Musikschule des Saale-Holzland-Kreises und dem Jugendblasorchester geben. In der Tröbnitzer Grundschule soll ein Instrumentenzug entstehen. Den Einblick in die Musik, den die Kinder im Kindergarten erhalten haben, können sie dann dort vertiefen. Verschiedene Blasinstrumente werden dabei vorgestellt. Der Verein würde sich wünschen, dass sich dort das eine oder andere Talent findet, um dem Traditionsverein in Zukunft eine musikalische Stütze zu sein.

Dass die Tradition lebt und auch von der jungen Generation getragen wird, wurde auch beim diesjährigen Blasmusikfest in Tröbnitz deutlich. Stefanie Pohl und Henrik Harnisch, Moderatoren der Veranstaltung, zitierten den Liedtext der Polka „Wir Musikanten“:

 

„Wir Musikanten, vereint durch Spiel und Gesang,

sind befreundet ein Leben lang.

Uns Musikanten ist Harmonie pur im Blut.

Musik, die tut uns echt gut.“

 

In diesem Sinne spielten die Tröbnitzer Musikanten und das Jugendblasorchester Tröbnitz gemeinsam ein paar Titel, um am Abend des 02. Juli 2011 das 8. Tröbnitzer Blasmusikfest zu eröffnen. Seit vielen Jahren verbindet beide Vereine ein enges freundschaftliches Verhältnis.

Beim diesjährigen Blasmusikfest stand das 50-jährige Bestehen der Tröbnitzer Musikanten im Mittelpunkt. Zu diesem Anlass wurde auch Bernd Rotter, musikalischer Leiter der Tröbnitzer Musikanten, geehrt. Dreißig Jahre widmete er sich bereits aktiv der Blasmusik. Wir wünschen ihm auch weiterhin noch viele Freude und Tatkraft bei der Leitung des Orchesters. Derart engagierte Menschen brauchen wir in unserer Region, um die Zukunft der Blasmusik zu sichern und somit diese für Tröbnitz markante Tradition zu bewahren.

Das Musikfest ist seit jeher auch eine Möglichkeit, mit anderen Orchestern in Kontakt zu treten. So kam auch eine enge Verbindung mit den Blocker Musikanten aus Koblenz zustande. Um diese auszubauen, plant das JBO Tröbnitz für das Jahr 2012 eine kleine Konzertreise, um den Verein zu besuchen. Selbstverständlich soll es dabei auch ein Konzert geben.

„Musik, Musik“ und selbstverständlich jede Menge Spaß scheint auch das Motto des Schott Orchesters Jena zu sein. Im September hat das Werksorchester zum mittlerweile dritten Mal in die Ukraine gereist. Dem Abenteuer der 18-stündigen Busfahrt pro Strecke haben sich drei Musiker des JBO angeschlossen. Innerhalb einer Woche wurden dort mehrere Konzerte gegeben. Selbstverständlich wurden die Glasfanfaren und das Glasxylophon eingepackt.

Bewegend war der Moment, als das Schott Orchester am 20. Unabhängigkeitstag der Ukraine auf der Bühne des Marktplatzes von Lemberg (L’viv) spielte. Unter der Leitung seines ukrainischen Dirigenten, Vitaly Kovalschuk, erklang unter tosendem Applaus das in dieser Stadt komponierte Lied „Melodija“. Eine Erinnerung, von der Andrea Fahr, Daniel Häcker und Henrik Harnisch noch lange zehren werden.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie die Musik Menschen sogar international miteinander zu verbinden vermag.

Weltumfassend ging es auch beim beim diesjährigen internationalen Musikantentreffen in der sächsischen Stadt Grimma zu, an dem das Jugendblasorchester Tröbnitz nun schon zum dritten Mal teilnahm. Neben Ungarn, Österreichern, Tschechen und anderen europäischen Orchestern waren auch Musiker aus Brasilien, Japan, Kanada und vielen weiteren Regionen der Welt zugegen.

Getreu dem Motto „Ein bisschen Spaß muss sein!“, zeigten sich die Musikformationen von ihrer lustigsten Seite. Das Asahino Brass Orchester aus Japan hat sich eine Rikscha organisiert, mit der zwei ihrer Musiker, gekleidet in Kimonos, dem Orchester beim Umzug durch die Stadt vorausfuhren. Dabei marschierte ihr Dirigent rückwärts und schlug mit einem Fächer den Takt.

Die Jugendkapelle Zayatal aus Österreich hat die Bedürfnisse ihrer Kollegen sehr gut bedacht. Nach dem anstrengenden Umzug verteilten sie im Stadion der Freundschaft aus kleinen Holzfässern einen Obstbrand. Laut eigener Aussage handelte es sich um das Wasser der Zaya, ein Fluss, der ihrer Heimat den Namen gab.

Am Samstagabend, den 17. September, erfolgte in Grimma die Wahl zum Publikumsliebling. Gegen 22:30 Uhr spielte das Jugendblasorchester auf. In nur fünfzehn Minuten musste sich das Orchester von der besten Seite präsentieren. Das Einstudieren von kleinen Showelementen, die von den Musikern bereits zum Familienfest am vorangegangenen Wochenende im Tröbnitzer Pfarrhof ausprobiert wurden, zahlte sich aus. Mit Gesang, moderner Blasmusik und letztendlich der Polka Rosamunde konnte sich das JBO Tröbnitz in die Herzen des geneigten Publikums hinein musizieren.

Als am folgenden Tag die Sieger bekanntgegeben wurden, konnten die Musiker es nicht fassen. Sie hatten in der Kategorie „Blasorchester national“ den Sieg erspielt. Um das festzuhalten wurde gleich ein Siegerbild gemacht, bei dem unserer Betreuerin vom JBO Grimma, Anne Schott, nicht fehlen durfte.

Nachdem sich das Jugendblasorchester Tröbnitz bereits 2010 beim Wertungsspiel in Untermaßfeld einer professionellen Jury stellte und einen Pokal sicherte, folgte nun die Bestätigung: die Musik ist nicht nur qualitativ hochwertig – sie trifft auch den Geschmack des Publikums. Es ist ein positives Zeichen, dass das Orchester auch in der schweren Zeit ohne einen festen Dirigenten dennoch sehr gute Erfolge aufweist.

Damit sollte das Orchester auch für die kommenden Konzerte gut gerüstet sein, wie zu dem Brunnenfest in Kahla (02.10.), dem Tröbnitzer Dorffest (03.10.), dem Lichterfest im Kahlaer Kindergarten „Tranquilla Trampeltreu“ (04.11.) und dem Weihnachtskonzert in der Tröbnitzer Kirche (18.12.).

Das JBO Tröbnitz freut sich auf Ihren Besuch und lässt herzlich ausrichten: „Wir grüßen mit Musik“!

Dorfkurier, 30. September 2011

Siegerfoto Publikumsliebling "Blasorchester national" in Grimma 2011

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                                            Allgemeiner Anzeiger, 07. September 2011

                         Allgemeiner Anzeiger, 28. August 2011

                            OTZ, 29. Juni 2011

Ten2Teenies – Unsere kleine Geschichte

Im Jugendblasorchester Tröbnitz ist es schon lange Tradition, den Nachwuchs ab 10 Jahren in einer eigenen Formation zusammen zu führen, um grundlegende Kompetenzen des Zusammenspiels zu erlernen und den jungen Musikerinnen und Musikern den daran anschließenden Schritt in das Jugendblasorchester zu erleichtern. Außerdem wird soziales Verhalten gelebt, in der die Musikausübung mit jugendgemäßer Musikliteratur aus Pop, TV-und Filmmusik in unterschiedlichen Instrumentengruppen sehr viel Freude bereitet.

Im September 2001 übernahm Steffen Weber-Freytag ein aus 9 Personen bestehendes Nachwuchsorchester. Neben vier Klarinettistinnen, gehörten zwei Trompeter, zwei Tenorhörner sowie ein Schlagzeuger zur damaligen Besetzung. Somit war das kleine Ensemble spielfähig. Die Noten dafür waren schnell gefunden. Nach ein paar kleinen Umschreibarbeiten, intensiven Proben und diversen Probenwochenenden konnte sich das Ergebnis bald sehen lassen. Schon ein Jahr später hatte das Nachwuchsorchester Tröbnitz bereits vier eigene Veranstaltungen. Einen Fackelumzug, zwei Weihnachtsfeiern und der Beitrag zum Jahreskonzert in Stadtroda waren damals die Auftrittstermine im Kalender der jungen Musikerinnen und Musiker.

Die Noten wurden mehr und mehr den Jugendlichen und der aktuellen Besetzung auf den Leib geschrieben. 2002 entwickelte sich auch in Hermsdorf wieder eine kleine Gruppe aus dem Nachwuchs heraus, die allerdings auf Grund der instrumentalen Besetzung nicht selbstständig spielfähig war. Da beide Ensembles von Steffen Weber-Freytag angeleitet wurden, kam die Idee auf, dass doch beide Ensembles mal einen Lehrgang gemeinsam machen könnten. Anfangs noch etwas skeptisch betrachtet, entwickelte sich innerhalb zweier Probetage aber eine richtige musikalische Freundschaft war der Tenor einstimmig: „Das hat so viel Spaß gemacht, wir werden wieder zusammen proben und musizieren!“. So wurde auch schon das nächste gemeinsame Probewochenende geplant.

Steffen Weber-Freytag dachte dann so bei sich: „Wenn schon zusammen geprobt wird, dann sollten die Ensembles auch gemeinsam auftreten.“. Ein Anlass dafür war rasch gefunden. Allerdings klang es immer ziemlich blöd, wenn die Gruppe wahrheitsgemäß angekündigt wurde als „Nachwuchsorchester des Jugendblasorchesters Tröbnitz“ gemeinsam mit dem „Nachwuchsorchester des Blas-, Tanz- und Unterhaltungsorchesters der KWH Hermsdorf“. „Dieser Name passt doch auf kein Plakat!“ sagten die Jugendlichen.

Also musste ein griffiger und Name her, in dem die Jugendlichen sich wieder finden. Ein Zufall kam gerade recht, denn Steffen Weber-Freytag’s Frau Martina Freytag, leitete bis zum Jahr 2000 einen Kinder- und Jugendchor, welcher den Namen „Ten2Teenies“ trug. Der war für die zwei Nachwuchsorchester insofern passend, da er die Altersklasse 10 – 19 Jahre zusammenfasst. Nachdem alle Musikerinnen und Musiker aus dem „NWO des JBO Tröbnitz“ und dem „NWO des BTU KWH Hermsdorf“ auch ihre Vorschläge abgegeben hatten, wurde gemeinsam abgestimmt. Die Entscheidung fiel auf den Namen „Ten2Teenies“, der, nebst knallbuntem Grafitti-Logo, gerade frei geworden war.

Seit 2004 spielen die zwei Nachwuchsorchester unter dem Namen „Ten2Teenies“. Die Anzahl der Spielerinnen und Spieler ändert sich natürlich ständig. Im Moment spielen fünf Jugendliche aus Tröbnitz und 13 Jugendliche aus Hermsdorf zusammen. Augenblicklich werden eifrig der „Monsterrock“ und ein neues Movie-Medley, bestehend aus Titelmelodien bekannter TV-Serien wie z.B. „Löwenzahn“ oder „Biene Maya“, geprobt. Diese werden, neben anderen Hits, von diesem jugendlichen Klangkörper am 03. Juli 2011 in der Festhalle in Tröbnitz zu Gehör gebracht.

Ten2Teenies

Archivbild: Ten2Teenies beim Blasmusikfest 2010

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OTZ, 03. Mai 2011

Kaffee, Kuchen und Musik

Das Jugendblasorchester Tröbnitz stellt sich vor

Der erste musikalische Herzschlag des JBO Tröbnitz in diesem Jahr war am 22. Januar zu vernehmen, als wieder das alljährliche Instumentalvorspiel veranstaltet wurde. Vereinsmitglieder, Musiker und Gäste fanden sich am Nachmittag im Saal des Tröbnitzer Feuerwehrhauses ein, um bei Kaffee und Kuchen der dargebotenen Musik zu frönen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch unsere Vorsitzende, Ingrid Staps, machten die Kleinsten den Anfang. Das Märchen „Aschenputtel“ wurde von der Rhythmikgruppe, geleitet von Kerstin Harnisch, in Form von Gesang und Tanz dargeboten. Mit „Wir sind vier Instrumente, aus Gummi, Holz und Blech“ haben die Kinder das Thema dieses Nachmittags perfekt zusammengefasst. Musikinstrumente aus diesen Materialien sollten später noch zu hören sein. Begleitet von Musikern des JBO Tröbnitz, haben die jungen Talente mit dem Lied „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ zu den anderen Künstlern  übergeleitet.

Doch dort ging es vielmehr heiß her. Schüler und Lehrer der jeweiligen Instrumente machten sich bereits frühzeitig Gedanken, welche Weisen der Zuhörerschaft vorgetragen werden sollten. Ein Höhepunkt jagte den anderen. Flöten, Klarinetten, Trompeten, Schlagzeug, ein Saxophon-Duett und ein Ensemble, bestehend aus Posaunen und Helikon sorgten für Kurzweil.

So versetzte zum Beispiel die Klarinettistin Anna-Maria Urban, begleitet von ihrer Omi am Klavier, mit einem Werk von Natalja Baklanowa das Publikum in Staunen.

Unsere jüngsten Instrumentalistinnen an den Flöten spielten mehrere Titel gemeinsam, trauten sich aber auch als Solistinnen den Gästen das Gelernte darzubieten. 

Am Schlagzeug präsentierten Kevin Orels und Steffen Seidel ihr Können. Beide zeigten anhand ausgewählter Rhythmen, was an der bewährten Schießbude möglich ist. 

„Ungewöhnlich“, mögen die einen denken. „Spielt Steffen Seidel nicht eigentlich Tuba im Orchester?“ Aufgrund unseres Nachwuchsmangels hat er sich kurzerhand bereiterklärt, das Sammelsurium an Schlag- und Effektinstrumenten zu erlenen. Mit Erfolg, wie sich auch bei unseren bisherigen Konzerten herausstellte.

Die Trompeter Felix Putze und Tobias Hädrich schmetterten jeweils noch eine Melodie auf die Bühne, bevor Reiner Fahr und Henrik Harnisch mit ihren Saxophonen im Duett drei kurze Werke von J. S. Bach zum Klingen brachten.

Unsere Vorsitzende bedankte sich zum Abschluss noch einmal für das zahlreiche Kommen. Bislang war diese Veranstaltung selten so gut besucht, wie an diesem Tag. Selbstverständlich galt auch den vielen Helfern Dank, die Kaffee gekocht, stets leere Tassen aufgefüllt und im Vorfeld den Kuchen gebacken haben und dabei halfen, den Saal einzuräumen.

Abgerundet wurde das Instrumentalvorspiel durch Christian Seidel, Nico Putze und Thomas Fischer. Als Trio spielten sie bekannte und rhythmische Melodien. Beflügelt von diesem heiteren Nachmittag machten sich die Gäste auf den Nachhauseweg, um den Tag nach Herzenswünschen ausklingen zu lassen.  

Tröbnitz, 22.01.2011

Die Rhythmikgruppe, begleitet von Musikern des JBO

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                                        veröffentlicht von Veit Höntsch im Dorfkurier Nr.1/2011

Die Kinder freuen sich schon auf die Geschenke

Zauber der Musik

Weihnachtsklänge erfüllen Tröbnitzer Kirche

Besinnliche Klänge, engelsgleiche Gesänge und kunstvolle Verse hüllten am Abend des 19.12.2010 das Publikum des traditionellen Weihnachtskonzerts des Jugendblasorchester Tröbnitz in einen feinen Schleier vorweihnachtlicher Gefühle.  

Klassisch und würdevoll wurde das Konzert begonnen. Es erklungen ein Auszug aus der Kantate „Ihr lieben Christen, freut euch nun“ von Dietrich Buxtehude und „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Im weiteren Konzertablauf konnten die Gäste eine Reise durch verschiedene Musikepochen erleben, bei der die verschiedensten Musikrichtungen ertönten.

Obwohl das Klangerlebnis und die Vielfalt wohl noch jedem der Konzertgäste in Erinnerung sind, sollen ein paar der dargebotenen Melodien nicht unerwähnt bleiben. Mit „Wonderful Invention“ intonierte das Jugendblasorchester eine moderne Hommage an das Musikgenie Bach, doch auch Antonin Dvorak sollte mit seinem „Largo aus der neuen Welt“ zu Wort kommen.

Neben den Werken dieser musikalischen Schwergewichte war es aber auch das Anliegen des Orchesters, an diesem Abend dirigiert von Reiner Fahr, wohlbekannte, weihnachtliche Weisen erklingen zu lassen. Mit „Weihnachten in den Bergen“ begab sich der Klangkörper auf eine Exkursion in die Alpenregion, um mit Titeln wie „Es wird scho glei dumpa“, „Still, still, still“ und vielen anderen, verwoben zu einer kunstvollen Fantasie, nach Tröbnitz zurückzukehren.

Wer bis dahin noch nicht den sanften Duft weihnachtlichen Wohlbefindens verspürt hat, wurde mit „Swingle Bells“, einer Variante des „Jingle Bells“ im Swing-Stil, förmlich in die Weihnachtszeit katapultiert. Mit José Felicianos Song „Feliz Navidad“ wünschte das Orchester allen Gästen noch eine fröhliche Weihnacht, bevor sie mit der „Petersburger Schlittenfahrt“ in die Nacht entlassen wurden.

Doch halt: Das wichtigste Fehlt noch! Ein wesentlicher Bestandteil des Weihnachtskonzerts war der Tröbnitzer Kirchenchor, geleitet von Susann Seidel-Glück. Von der Orgel aus haben die Chormitglieder ihre Stimmen erhoben und in zahlreichen Liedern von den einstigen Geschehnissen in Betlehem und ihrer Bedeutung für uns Menschen berichtet.

Um das Konzert abzurunden wurden Gedichte rezitiert, die an die zauberhafte Musik von Chor und Orchester anknüpften und so Überleitungen zwischen ihren Beiträgen schufen.

Zweifelsohne war der gemeinsame Auftritt des Kirchenchores und Jugendblasorchesters ein Highlight des Abends. In dieser Konstellation, von Susann Seidel-Glück als „Tröbnitzer Engelskirchenchor“ bezeichnet, wurde gemeinsam Händels „Hallelujah“ aus dem Oratorium „Der Messias“ gesungen.

Das war aber nicht die letzte Überraschung an diesem Abend. Ein Bläserquintett erwartete die Konzertgäste bereits vor der Kirche, um sie mit weihnachtlichen Klängen noch ein kleines Stück ihres Heimwegs zu begleiten. Hoffen wir, dass nun alle in der besinnlichen Zeit angekommen sind.

veröffentlicht im Dorfkurier 1/2011

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                                      OTZ, 29.10.2010

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                              veröffentlicht im Bläserecho 2/2010

Das BTU Hermsdorf zu Gast beim Musikfest

Kinder von Musik bezaubert

Jugendblasorchester präsentiert sich bei Schulwanderung

Heute, am 17. April 2010, um 9:00 Uhr wurde wieder die alljährliche Schulwanderung der Staatlichen Grundschule „Hügelland“ Tröbnitz durchgeführt, die vom Schulförderverein organisiert wurde. Nachdem die Schüler, Eltern und ein paar Lehrer bei bestem Wetter die Pfarrquellen in Tröbnitz aufsuchten, begaben sie sich zur Tröbnitzer Festscheune, um nach der kleinen Wanderung wieder Energie zu tanken.

Viele verschiedene Speisen und Getränke standen bereit. Selbst Schuldirektor Herr Knoll legte Hand an und sorgte für ausreichend frischgebratene Bratwürste.

Angesichts dieser schweißtreibenden Aufgabe wurde uns auch bewusst, welche Mühen möglich waren, diese Wanderung auf die Beine zu stellen. In diesem Zusammenhang möchte sich das Jugendblasorchester Tröbnitz e.V. hiermit für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Schulleitung und dem Schulförderverein bedanken.

Das Orchester durfte sich an diesem Tage dort präsentieren und hat die Wanderer mit einem kleinen Konzert willkommen geheißen. Im Anschluss daran konnten interessierte Kinder die Musikinstrumente ausprobieren. Dabei hat sich auch das eine oder andere Talent offenbart.

Wie sich wieder einmal herausstellte, zieht Musik die Kinder magisch an. Nicht nur, dass ihre Phantasie durch die Melodien und Rhythmen angeregt wird. Wenn sie selbst zum Instrument greifen, können sie auch ihre Gefühle ausdrücken und mit ihrer Umwelt kommunizieren. Auf diese Weise dient die Musik nicht nur der Unterhaltung, sondern nimmt auch eine wichtige Rolle als Mittel der Kommunikation ein.

Musik ist stets präsent und begleitet den heranwachsenden Menschen bereits von der Wiege an. So sind es Schlaflieder, die das Kind in die Nacht geleiten. Später sind es bekannte Weisen aus Funk und Fernsehen oder gar Musicals und Opern, die markante Stellen des Lebens markieren. Alle Künste, sei es die Literatur, Malerei oder Musik, vermitteln Erfahrungen, die zu sammeln ein Menschenleben übersteigen würde. Auf diese Weise ist es möglich, einen positiven Einfluss auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung des Menschen zu nehmen.

Umso schöner ist es jedes Mal zu sehen, wenn man Nachwuchs an die Musik heranführen kann, da das Leben dadurch um unzählige Facetten reicher wird. Gerade jetzt, wo in Tröbnitz 100 Jahre Blasmusik gefeiert werden dürfen, wird es einem bewusst, um wie viel kulturell ärmer unsere Region wäre, wenn wir die Blasmusik nicht hätten. Und da gehen auch die Herzen gestandener Musiker auf, wenn Kinder sich an ihren Instrumenten erfreuen. So, wie an diesem sonnigen Vormittag.

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veröffentlicht in der OTZ im Januar 2010